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    <title>Die Welt wie sie mir gefällt (Digital Voyeurism for Starters)</title>
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    <description>Digital Voyeurism for Starters</description>
    <dc:publisher>Unsophisticated</dc:publisher>
    <dc:creator>Unsophisticated</dc:creator>
    <dc:date>2009-03-08T14:06:38Z</dc:date>
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    <title>Die Welt wie sie mir gefällt</title>
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  <item rdf:about="http://unsophisticated.twoday.net/stories/5567392/">
    <title>Don&apos;t mention the War..</title>
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    <description>Seit ich hier bin, ergibt es sich zwangsläufig mit allerhand Nationalitäten (und ich meine natürlich keine Belgier) in Berührung zu kommen. Während des Gesprächs kommt man natürlich schnell auf den gegenseitigen kulturellen Kontext  zu sprechen. Dabei fällt einem rasch auf, welches Bild die Deutschen im Ausland zu haben scheinen. Vokabeln wie: &quot;Schnell, Schnell&quot;, &quot;Arbeit, Arbeit&quot; oder sogar &quot;Bitte schießen sie nicht auf mich&quot;, scheinen allseits bekannt. dies wird dann noch in einem Ton wiedergegeben, der den größten Nazi-Offizier Stolz gemacht hätte. Dieses Szenen erinnern oft an  Fawlty Towers (http://de.wikipedia.org/wiki/Fawlty_Towers - wer es nicht kennen sollte).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt hört man oft, wie hart und militärisch die deutsche Sprache sei. Das mag natürlich sein, jedoch geben sich viele jener, die sowas behaupten auch extra Mühe es so klingen zu lassen. Deutsche Begriffe, die in Vorlesungen fallen, wie z.B. Standort-Wettbewerb werden dann so betont, dass es eher wie ein Schimpfwort klingt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles ist schon wieder lustig. Und sobald man erfährt, woher der gegenüber kommt, hat man ja auch ein paar nette Stereotypen in petto, wie es sich für einen deutschen gehört, natürlich gut vorbereitet! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon abgesehen ist das Semester in vollem Gange und damit geht es auch für mich dem Ende entgegen. Sowohl hier in Antwerpen, als auch im Studium. Man, dass ist mein letztes richtiges Semester - ich sollte es mehr ausnutzen. allerdings merke ich zusehends, dass ich dem ganzen überdrüssig werde. Deswegen kümmer ich mich gerade um ein halbjähriges Praktikum, überall in der Welt. Mal sehen, wohin es mich dann verschlägt.</description>
    <dc:creator>Unsophisticated</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Unsophisticated</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-08T11:57:00Z</dc:date>
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    <title>Semester hat begonnen. viel Stress. Mir geht es gut. später mehr!&lt;br /&gt;
&lt;br...</title>
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    <description>Semester hat begonnen. viel Stress. Mir geht es gut. später mehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neues Prodigy Album = genial!</description>
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  <item rdf:about="http://unsophisticated.twoday.net/stories/5468026/">
    <title>Soso..</title>
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    <description>Nun, die erste Prüfung wäre bestanden.. nun also noch zweite und damit letzte. Leider habe ich total vergessen, das ich besagt Prüfung schon Dienstag gehabt hätte (nachdem ich Donnerstag mal geguckt habe, wann ich denn überhaupt habe).  Nach einer sehr zuvorkommenden Mail meinerseits an den zuständigen Professor, konnte ich den Termin am Montag noch raushandeln. Ich sollte vielleicht doch die diplomatische Laufbahn (Außenminister natürlich)als Zwischenstation zur Kanzlerschaft in Erwägung ziehen - was meint ihr? Vorher verschaff ich der SPD natürlich noch die Absolute Mehrheit - is klar!</description>
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    <title>hmpf</title>
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    <description>und warum zur Hölle ist das Layout des Blogs Flieder und nicht Grün? Weiß das jemand?</description>
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  <item rdf:about="http://unsophisticated.twoday.net/stories/5463547/">
    <title>Meldungen die die Welt (nicht) braucht...</title>
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    <description>&quot;Hund erhält Tapferkeitsmedaille. Held auf vier Pfoten: Ein kleiner neuseeländischer Hund erhält posthum eine Tapferkeitsmedaille. George hatte vor zwei Jahren fünf Kinder gegen eine Horde Pitbulls verteidigt und war dabei tot gebissen worden.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,602818,00.html&quot;&gt;http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,602818,00.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
warum bekomm ich keine wenn ich Igel über die Straße bringe, damit sie nicht überfahren werden?</description>
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    <dc:date>2009-01-22T11:11:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://unsophisticated.twoday.net/stories/5463537/">
    <title>Januar</title>
    <link>http://unsophisticated.twoday.net/stories/5463537/</link>
    <description>Nachdem zwischen Silvester und jetzt nicht soviel passiert ist, trotzdem ein paar neue Eindrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr begann hier etwas überraschend für mich. Da ein Prüfungstermin noch nicht feststand (oder zumindest wusste ich nichts davon) schrieb ich dem Prof. eine Mail und bekam auch prompt die Antwort, die Prüfung sei in sechs Tagen. Klasse! Für meine Verhältnisse habe ich auch wirklich viel studeert  - ob es ein Erfolg war, wird sich noch zeigen. Da ich aber in Deutsch geschrieben habe, obwohl die Klasse eigentlich in Niederländisch unterrichtet  wurde (war der einzige Erasmusstudent in der Klasse und der Prof. spricht auch recht gut deutsch), hoffe ich auf einen Bonus. Die Klausur war, ob des breiten und Themas, dennoch sehr tiefgehend und detailliert - was ich weniger gut fand. Sei&apos;s Drum. Jetzt lerne ich mehr oder weniger viel für eine mündliche Prüfung am Montag und damit war es das mit dem ersten Semester hier in Antwerpen. Fazit kommt bei bestanden Prüfungen ;)!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mal noch eine andere kleine Anekdote. Ich habe ja vielleicht schon des öfteren durchblicken lassen, dass Belgier keine guten Häuserbauer oder Handwerker sind - vielmehr kommen sie mir wie Schildbürger vor. Jedenfalls sollte bei uns im Badezimmer die Badewanne erneuert werden, sowie das große durchgefaulte Loch im Boden endlich repariert werden. Nachdem der Vermieter endlich aus dem Knick kam und alleine Wochen für die Vorbereitung gebraucht hat, war es diese Woche soweit. Der gute Mann legte sich v0lle Drei Tage ins Zeug um die alte Badewanne rauszureißen, den Boden neu zu verputzen, Schimmel zu entfernen, die neue Badewanne einzubauen, die Ränder zu verfliesen und entsprechend zu verputzen. Natürlich hatten wir in dieser Zeit keine Dusche! Jedenfalls sollte gestern der große Tag sein und ich hatte mich, ob der Kälte hier, schon auf eine schöne heiße Wanne gefreut. Bei der Abschlussinspektion stellte sich jedoch heraus, dass sich in der Wanne ein kleines Loch befindet, was die ganze Zeit für Dreck gehalten wurde. Duschen ist zwar unter größter Vorsicht möglich, aber baden nicht. Jetzt darf der gute Herr nächste Woche nochmal kommen und erneut drei Tage im Bad verbringen! Herrlich!</description>
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    <dc:date>2009-01-22T10:56:00Z</dc:date>
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    <title>2009</title>
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    <description>Nach einem schönen Heimaturlaub mit einem, wie immer, kulinarischen Höhepunkt nach dem anderen, wurden die vergangenen Tage einschließlich Neujahrsbeginn wieder in Antwerpen verbracht zusammen mit einigen Freunden, die mit mir  für fünf Tage nach Antwerpen kamen. Wir haben viel erlebt und gemacht, Antwerpen und Brüssel unsicher gemacht und das alte Jahr gebührend verabschiedet! Nun heißt es erstmal etwas ausruhen um dann das erste Semester in Antwerpen erfolgreich abzuschließen! Man darf gespannt sein!</description>
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    <dc:date>2009-01-03T16:17:00Z</dc:date>
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    <title>es weihnachtet weiter...</title>
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    <description>Ja es Weihnachtet sehr in Antwerpen. Es gibt sogar einen Weihnachtsmarkt. Allerdings bedeutet Weihnachtsmarkt in Antwerpen eher eine Mischung aus Türkenmarkt und billiger Dorfkirmes mit einem Hauch von aufgesetzter heiliger Weihnacht, durch den Verkauf roter Zipfelmützen und gutem Christkindl Glühwein vom Lidl für 3 Euro die Tasse (ohne Pfand). Nein, diese heimelige, kitschige weihnachtliche Perfektion/Illusion, die es auf unseren Weihnachtsmärkten gibt, die macht uns Deutschen so schnell keiner nach. Dafür gibt es aber in Belgien auch für jedes Mitglied der Familie auf dem Weihnachtsmarkt was zu kaufen. Von den obligatorischen Waffen und Pommesbuden einmal abgesehen, gibt es für die kleinen: Spielzeug, für die etwas größeren: bunte Tücher und Schmuck und für die Mutti: einen Dildo oder Vibrator aus der weihnachtlichen Sexshopbude, Modell Rudolph the Red Nose XXX oder zwarte Pete. Tja, da bleibt dem Vati nur die Möglichkeit des Schnaps oder Glühwein mit Schnaps. Etwas weihnachtlicher geht es dann vor dem Rathaus zu, wo eine große Eislaufbühne aufgebaut ist und im Dunkeln entfaltet sich tatsächlich ein wenig weihnachtliche Stimmung. So weit so gut.</description>
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    <dc:date>2008-12-14T12:08:00Z</dc:date>
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    <title>Die kleinen Unterschiede!</title>
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    <description>Mittlerweile ist es schon Dezember. Nächste Woche geht es für den Rest des Jahres nach Hause. Sylvester wird dennoch hier in Antwerpen gefeiert. Mal sehen, was Belgien so zu bieten hat. Hier kann man sich nämlich über vieles weniger sicher sein, erlebt dafür aber auch immer wieder Überraschung. An dieser Stelle vielleicht ein paar allgemeine Ausführungen über die kleinen Eigenheiten und Besonderheiten dieses Volkes. Das die Belgier alles in Öl ertränken, gutes Bier brauen und auch sonst die Kunst der Herstellung von allerlei Süßkram beherrschen, habe ich wohl zur Genüge erörtert.  Aber darüber hinaus gibt es vieles mehr. Z.B. gibt es im postkolonialen Belgien statt des politisch korrekten deutschen Knecht Ruprechts, in Belgien den Schwarzen Peter. Er sieht nicht nur aus wie ein Afrobelgier in Kasperlekostüm, es ist doch sehr verdächtig das er auch die ganzen schweren Geschenke von Santa Claus schleppen darf, während dieser gemütlich auf seinem Pferd eine ruhige Kugel schiebt. Natürlich wurde uns im Sprachkurs beigebracht, der schwarze Peter ist nur deshalb schwarz, weil er immer durch die Schornsteine kriecht. Yeah right! Wer einmal ein belgisches Haus gesehen hat, der glaubt diese Erklärung sicher gerne. Zumal so viele Häuser hier noch einen Schornstein haben. Die Belgier selber scheint dieses Relikt wohl nicht zu stören, genauso wenig wie die Niederländer  dort ist es nämlich genauso.  Und wie steht es mit Weihnachten selber? Fortsetzung folgt..</description>
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    <dc:date>2008-12-13T12:12:00Z</dc:date>
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    <title>Eine halbwahre Geschichte</title>
    <link>http://unsophisticated.twoday.net/stories/5351229/</link>
    <description>Nachdem ich die letzten Tage relativ produktiv und bis auf eine Niederländischprüfung in zwei Wochen, meine universitären Pflichten weitgehend erfüllt habe, ging es gestern Abend mal wieder ins Nachtleben von Antwerpen. Gemeinsam mit den üblichen Verdächtigen ging es erst dorthin, dann dahin und schließlich landete man in einer kleinen, anfangs noch viel zu vollen und stickigen (man könnte auch stinkig schreiben) Pub/Bar/Kleinraumzappelbunker. Heute waren nicht nur meine vier üblichen Begleiterinnen  mit, sondern auch drei oder mehr Franzosen, mehrheitlich ziemlich betrunken. Nach ein paar Bier war plötzlich ziemlich viel Bewegung und Geschrei zu vernehmen. Fäuste flogen, Glas klitterte und der Barhocker wurde geschwungen, verfehlte aber sein Ziel. Eine handfeste Prügel war in Sekundenschnelle ausgebrochen, aber auch genauso schnell wieder vor. Denn plötzlich hatte ich so einen eigenartigen Geschmack in Mund und Nase. Erst dachte ich, dass ich im Eifer des Gefechts eine Zigarette, wie auch immer, verschluckt hätte. Gott sei dank war es dann doch nur etwas pfefferspray, welches irgendein Idiot in diesem kleinen Raum versprüht hatte. Selbstlos wie ich bin, riss ich mir gleich mein Hemd vom Oberkörper und machte mich daran, meine weiblichen Begleiterinnen nach draußen in Sicherheit zu bringen. Gut der letzte Satz war gelogen, aber es besteht ja kein Zweifel daran, dass es sich auch so zugetragen hätte können. Wir verließen zusammen mit den anderen Gästen den Pub und standen alle ziemlich verwirrt und orientierungslos draußen rum und rieben uns Augen, Nasen und Mund (allerdings nicht gegenseitig). Plötzlich fuhr noch ein Auto vor, in dem einer der beteiligten Kombattanten davon brauste ohne natürlich noch einen Pflasterstein in die Gruppe zu werfen und mit dem Auto Schlängellinien fuhr.  In dem Moment hätte ich eine gewisse Befriedigung versprüht, wenn dieses Auto gegen die Wand gefahren wäre aber so naja, am Ende ist ja zum Glück nicht viel passiert und eine Erzählung ist es allemal wert. In diesem Sinne  tot straks</description>
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    <dc:date>2008-11-28T11:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://unsophisticated.twoday.net/stories/5340235/">
    <title>Irgendjemand...</title>
    <link>http://unsophisticated.twoday.net/stories/5340235/</link>
    <description>meinte zu mir, es würde hier nie schneien... und unter Null grad würde es erst recht nicht fallen. Tja irgendjemand... wenn ich aus dem Fenster gucke, schneit es dafür, dass es angeblich nie schneien würde, ganz gewaltig...</description>
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  <item rdf:about="http://unsophisticated.twoday.net/stories/5313525/">
    <title>@Home</title>
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    <description>So, nach knapp mehr als zwei Monaten bin ich mal wieder in Deutschland. Letzten Donnerstag ging die große Fahrt von Antwerpen über Brüssel, Liege, Aachen, Köln, Frankfurt, Weimar, Jena schließlich nach Naunhof. Klingt viel? Ist auch so. Nach gefühlten neun und tatsächlichen achteinhalb Stunden erreichte ich abends Jena wo Ellen mit dem Auto bereits auf mich wartete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solch eine lange Zugfahrt kann durchaus spannend sein - muss aber nicht. In meinem Fall war es jedoch tatsächlich ziemlich interessant. Zudem ist der Zug eine einfache und bequeme Möglichkeit Belgien kennen zulernen, da der Zug  das Land durchquert und man durch viele kleine und größere Dörfer passiert. Auch hier das bekannte Panorama: Kleinere und größere Häuschen nebeneinander gestellt, entweder entlang eines Flüsschens oder einer Straße, setzen sich zu kleinen Ortschaften zusammen. Positiv fällt auf: man sieht wenig Plattenbauten oder Neubauwohnungen, allerdings scheinen jedoch selbst diese recht groß im Vergleich zu den belgischen Häusern. Selbst die Friedhöfe entziehen sich jeglichem deutschem Ordnungsempfinden. Wo in Deutschland auch auf dem Friedhof die Privatsphäre des Einzelnen durch Wege und abgesteckte Gräber gesichert und die deutsche Zaun- und Territorialmentalität fortgeführt wird, steht bei den Belgiern der Grabsteine da, wo eben platz ist. Einem Ameisenhügel gleich, geben die Friedhöfe einen herrlichen Anblick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht nur die Landschaft überzeugt, auch die Fahrgäste wissen, wenngleich auch oftmals unbewusst, zu unterhalten. Da ist der deutsche Journalist, der soeben aus Amerika zurückgekehrt und es nur mit Müh und Not schafft, nicht auf meiner Schulter einzuschlafen. &lt;br /&gt;
Der Matrose, soeben abgeheuert und vom Schiff gekommen, sitzt gegenüber und unterhält das Abteil durch laute Handygesprächen mit seiner Frau oder Freundin. Die zwei sächsischen Azubis die von Frankfurt nach Leipzig ihre (langweiligen) Party- und Alkoholerfahrungen preisgeben, dürfen natürlich auch nicht fehlen. Und so sitzt man inmitten der Menschen und ist zufrieden das man doch Selbst ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem wahren Besuchsmarathon und vielen schönen Stunden mit Familie und Freunden geht es morgen also zurück für den Endspurt vor Weihnachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Ellen war so nett ein Fotoalbum einzurichten. Unter dem Link erreichbar: &lt;a href=&quot;http://picasaweb.google.de/ellen.thiessen/AntwerpenSeptOkt2008#&quot;&gt;http://picasaweb.google.de/ellen.thiessen/AntwerpenSeptOkt2008#&lt;/a&gt;</description>
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  <item rdf:about="http://unsophisticated.twoday.net/stories/5252052/">
    <title>Alltag</title>
    <link>http://unsophisticated.twoday.net/stories/5252052/</link>
    <description>Ich hab mich nun eine Weile nicht gemeldet - das liegt daran das hier nicht viel neues passiert ist. Es ist mittlerweile fast doch so etwas wie Alltag eingekehrt. Das heißt nicht, dass es langweilig geworden ist (wer würde das auch schon zugeben?), aber die ganzen &quot;boah krass&quot; und &quot;alta, wass isn das,ey?&quot; Momente werden weniger. Auch die größten &quot;Socializer&quot;, welche immer alles und jeden kennen (wollen) und mit jedem super befreundet sind (wenn auch nur oberflächlich) sieht man immer weniger. Zwar liegt noch immer dieses besondere Gefühl in der Luft &quot;woanders&quot; zu sein, aber vieles ist einfach selbstverständlich geworden - was ja schließlich auch sein gutes hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uni hat begonnen. Ich hatte mir in der ersten Woche ein paar Kurse angeschaut, die meisten gleich wieder verworfen und nun endlich meine finalen Kurse bestätigt. Uni hier in Antwerpen bedeutet in erster Linie viel lesen. Man hat das Gefühl, dass für  manche Professoren Vorlesungen primär dem Ankurbeln ihres Bücherverkaufs dienen. Nun habe ich mir zwei Kurse für das Semester herausgesucht. Das mag zunächst wenig klingen, ist es vielleicht auch, aber zunächst einmal habe ich meine Scheine ja fast schon alle in Deutschland gemacht, so dass ich mit drei Kursen im nächsten Semester scheinfrei bin. Zum anderen habe ich mir eine Vorlesungen über Internationale Beziehung  auf niederländisch gegönnt, besuche abends noch das Niveau 2 des Niederländischsprachkurs und arbeite schlussendlich noch nebenbei, um mir auch mal ne warme Mahlzeit gönnen zu können (Spendenkonto ist bei mir zu erfragen). Gut ich gebe zu, dass klingt auch wieder mehr als es wohl ist - aber man muss ja auch noch die Stadt und das Erasmusleben erleben und genießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne tot straks</description>
    <dc:creator>Unsophisticated</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Unsophisticated</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-13T08:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://unsophisticated.twoday.net/stories/5219691/">
    <title>Fotoalbum</title>
    <link>http://unsophisticated.twoday.net/stories/5219691/</link>
    <description>ich habe nun auch endlich ein Fotoalbum hinzugefügt. Leider kann man immer nur einzelne Fotos uploaden, die dann auch noch unverschämt lange brauchen bis sie hochgeladen sind. Deswegen füll ich das ganze erst nach und nach. Vorerst ein paar Impressionen aus dem April und ein aktuelles Bil - zum Fotoalbum geht es dort lang: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://unsophisticated.twoday.net/images/topics/Antwerpen/&quot;&gt;http://unsophisticated.twoday.net/images/topics/Antwerpen/&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Unsophisticated</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Unsophisticated</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-27T10:30:00Z</dc:date>
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    <title>eine tolle Nacht!</title>
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    <description>So da war er also wieder, einer jener Abende, die man so schnell nicht vergisst - ob im positiven oder negativen Sinn  in diesem Fall letzteres. Andererseits war es aber auch ein Abend voller neuer Erfahrung. Eine Studentenverbindung, die Viking, welche sich wohl vornehmlich aus BWLern rekrutiert, hatte letzten Mittwoch geladen und zwar ins Noxx. Für nur fünf Euro sollte dort eine der größten Partys mit über 1000 Leuten steigen. Klar, da lässt man sich nicht lange lumpen und da ich mit meinem, meines Erachtens, sehr guten Musikgeschmack sowieso nichts zu lachen habe, meinte ich, ich könne auch dort den übliche Ohrenschmerz ertragen. Soweit so gut. Zunächst wurde sich in unser Gruppe zum Essen verabredet, dann aber doch um entschieden und schließlich beschloss ich dann, mir mal einen Döner zu holen. Man muss ja auch alles mal testen und gleichzeitig sollte es eine Abwechslung zum üblichen Pommes- Einerlei sein dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema Pommes: Die Belgier sind wirklich das Pommesland Nummer eins. Aber in den Frittüren, die es wirklich überall gibt, kann man sich nicht nur seine Kartoffelstäbchen frittiert lassen, sondern obendrein noch aus einer großen Variation von Fleisch, Hähnchen, Gemüse, etc. wählen und dieses dann auch noch frittieren lassen. Mich wundert bloß, dass dann die Tüte in der man alles serviert bekommt nicht auch noch frittiert wird. Und ich würde fast behaupten das die Pommer hier zwar sehr lecker, aber nicht unbedingt besser sind als in bestimmten Institutionen in Deutschland sind  und damit meine ich nicht MCDonalds. Jedenfalls kommt man dennoch kaum um die wöchentliche Portion Fritjes herum (Die sind wie die Borg  Widerstand ist zwecklos und ich bin quasi Opfer &#61514;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls hatte ich dennoch beschlossen mir diese Woche keine Pommes zu kaufen, dafür aber eben mal einen Döner. Der Blick auf die Speisekarte offenbarte dreierlei: Döner, Döner Kebab und Pita. Für den geübten Döneresser stellte sich nun die Frage: Was davon war denn jetzt bitte der gute alte deutsche Döner. Um sicher zugehen orderte ich dann doch einen Dürum mit dem Hinweis bitte keine Zwiebeln zu verwenden. Den verwunderten Blick des Dönerkochs fasste ich als Ja, geht in Ordnung auf. Während ich das modische türkisch-orientalisch-billig Interieur begutachtete wurde mir meine Speise bereitet. Das der gute Man nicht mal in die Nähe der Salatbar kam, fiel mir erst hinterher auf. Mit einem Astublieft seiner- und einem Dank u meinerseits, tauschten wir Essen und Lohn und ich schlenderte gemütlich nach Hause. Ich packte meinen Dürum aus und biss hinein. Schlagartig wurde mir folgendes bewusst: Der Dürum-Mensch nahm nichts von der Salatbar weil kein Salat drin war  ergo werden auch keine Zwiebeln hinzugefügt und ergo fand er meinen Wunsch nach einem Zwiebelfreien Dürum seltsam. Stattdessen war ne schöne Ladung Fritjes im Dürum. Was ist das nur für ein Land in dem überall und jederzeit Pommes verzehrt werden? Andererseits, lecker war es schon.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen ging es zum vorglühen in das Studentenwohnheim von Freunden. Und zwar ging es in ein Wohnheim, welches romantisches Schullandheimambiente kombiniert mit 60er Jahre Flair bot. Dort wohnen zwischen 25 und 15 Leuten. Man teilt sich Klo, Dusche und auch sonst jede Privatsphäre mit allen Vor- und Nachteilen! Und jedesmal wenn ich dort bin, weiß ich, dass ich mit meiner Wohnung alles richtig gemacht habe. In der Küche angekommen fand das übliche Spiel statt. 15 Frauen und vielleicht fünf bis sechs männliche Zeitgenossen. Ich würde sagen eine gute Quote. Das weiß einem schon zu gefallen, denn während das übliche Problem für die Erasmusdamen wohl der akute Männermangel (auch oder vor allem hinsichtlich Aussehen und Verhalten) ist, könnte man sich als Erasmusherr höchstens über die Reizüberflutung beklagen. Aber da ich ja zufrieden und glücklich bin, lautet meine Devise: Gucken kostet nix. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Vorglühen ging es zur Erasmuskneipe und von dort weiter zum Busbhf. von wo ein Bus die Massen in den Norden von Antwerpen karrte - zum Noxx. Die Luft im Bus erinnerte mich an die vierstündige Busfahrt von Krabi nach Phuket in Thailand. Nur die schöne (nicht) Thaimusik fehlte (zu meinem Glück). Angekommen wurde auch gleich das Noxx betreten und schlagartig wurde mir anders. Zunächst einmal ein Wort zu dem Finanziellen. Es wurde nicht nur ein Eintrittsgeld von 5-7 Euro verlangt (was vollkommen ok ist), man zahlte auch noch bei der Garderobe pro Kleidungsstück 1 Euro (Jetzt weiß ich auch warum Frauen immer so wenig anhaben in Diskos  die kleinen Sparfüchse). Zu guter letzt kostet die willkommen Erleichterung auf dem Klo auch nochmal fünfzig Cent, nachdem man schon für das füllen der Blase je drei Euro gelassen hatte. Und dann funktionierte auf dem Nännerklo auch nicht das Wasser und das nachdem ich meine Hände bereits schön eingeseift hatte.  Ein beherzter Ausflug zu den Frauen schaffte Abhilfe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die musikalische Szenerie erinnerte an eine Baustelle. Techno ist wahrlich eine der Musikrichtungen der ich weniger als nichts abgewinnen kann und auch sonst verließ mich mein ansonsten doch schmerzerprobte Geduld, denn die Alternative mir mit Bier den Abend zu versüßen scheiterte an den Bierpreisen. Also verließ ich den Zappelbunker nach zwei Bier wieder. In der kurzen Zeit hatte ich dann auch fast 15 Euro verbraten. Für Freunde der monotone Tanzmusik sei angemerkt, dass diese Lokalität wohl ganz in Ordnung ist, aber wie gesagt, für mich war es nichts. &lt;br /&gt;
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Da kein Bus oder Bahn fuhr, beschloss ich zu laufen. In weiser Voraussicht hatte ich mir bereits im Vorfeld die Lage der Disko angeschaut und auf den ersten Blick schien es zwar ein gutes Stück Weg zu sein, aber wohl für eine Sportler wie mich nicht länger als 30 min Fußmarsch zu sein. Dachte ich! Nachdem ich also das Noxx verlassen und mich grob in die Richtung des Stadtzentrums begaben hatte, ging auch schon los mit dem Verlaufen. Das Noxx lag mitten im nördlichen Hafengelände und meine Versuche, Abkürzungen zu finden, scheiterten alle samt am Wasser oder an den Zäunen, so dass ich immer wieder umkehren durfte und den Weg, den wir gekommen waren, nehmen musste. Letztendlich gelang es mir dann doch eine große Brücke zu finden, die Richtung Zentrum führte. Es ging weiter und vorbei an Häusern mit dem anmutenden Namen wie Des Roses,  architektonisch eher Knaststil, aber die Farben, der Name und vor allem die beiden Plastikflamingos am Eingang, belehrten mich dann doch eines besseres und erklärten sich selbst. Als Zielmarkierung diente mir die große Kathedrale von Antwerpen und zum ersten Mal in meinem Leben war ich froh, dass es die Kirche mit ihren Protzbauten gibt. Andererseits gab es gleich drei große Kirchen, weswegen ich die Kirche dann auch gleich wieder verfluchte. Nachdem ich mich öfter verlaufen hatte; vermeintlich bekannten Wegen gefolgt war um dann zu merken, dass ich sie doch nicht kenne; auf dem Gehweg von einem Mopedfahrer beinahe angefahren worden wäre; beschloss ich zunächst an einem der zahlreichen Nachtwinkel zu pausieren, mir ein Bierchen zu gönnen und nach dem Weg zu fragen. Fortan ging es dann auch gleich leichter und schneller nach Hausen. Nach über einer Stunde Fußmarsch erreichte ich mein Domizil und hatte Antwerpen bei Nacht kennen gelernt, zumindest den weniger interessanten industrieteil im Norden.  Auch schön!</description>
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